Zukunftswerkstatt & OpenSpace
Zukunftswerkstatt & OpenSpace
Initative Awareness e.V.
An verschiedenen Thementischen werden offene Fragen und eure Anliegen besprochen, die in den Workshops zu kurz gekommen sind. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende werden die Ergebnisse des Wochenendes und des OpenSpace vorgestellt, sowie ein kleiner Ausblick in Richtung Zukunft gegeben. Bitte reicht eure Themenvorschläge bis Samstag Abend um 19.00 ein – entweder unter sli.do mit dem Eventcode #awareness oder auf dem großen Plakat im Interim.
Im Diskurs stärken
Raus aus der Blase III: Awareness im Diskurs in der Öffentlichkeit stärken
A-Team Freiburg
Awareness ist für Menschen, die sich im Veranstaltungskontext von Großstädten bewegen, inzwischen kein Novum mehr. Darüber hinaus wird das Thema aber oft noch vernachlässigt, zur Seite geschoben oder gar dekontextualisiert und missbraucht. Wie kann Awareness im öffentlichen Diskurs gestärkt werden? Wie kann dies in Kooperation mit offiziellen Trägern z.B. der Stadt geschehen und um welchen Preis? Wir wollen mit euch diskutieren! Was sind eure Erfahrungen, Gedanken Standpunkte?
Protokoll Raus_aus_der_Blase_III_Awareness_im_Diskurs_in_der_Öffentlichkeit_stärken
Intersektionalistät
At the intersection: Awareness als Reaktion und Unterstützung für verschiedene Diskriminierungsformen
Yasemin Said
Ein offenes Gespräch zum Thema Intersektionalität
Protokoll At_the_intersection
Transformative Gerechtigkeit
Wie können Perspektiven Transformativer Gerechtigkeit mit Awareness in Verbindung gesetzt werden ?
ignite! Workshop Kollektiv
Rahmenbedingungen
Rahmenbedingungen in der Awareness-Arbeit
AwA_wien
Emanzipatorische Ansätze aus Club und Kulturpolitik sind oft mit viel und unbezahlter sowie unsichtbarer jahrelanger Basisarbeit verbunden. Konzepte wie Konsens und parteiische Unterstützungsarbeit, achtsamer Umgang (nicht nur im Club) sind heute unter dem Topic „safe space“ bekannt. Als Awareness sind wir gern mit dabei wenn es um das Thema „Sicherheit“ geht. Wir kommen zum Einsatz, wenn der spaßige Teil der Party nicht gegeben ist. Wir sind da und supporten, wenn es um Übergriffe und Unterstützungarbeit geht. Dabei kommen Fragen auf zu:
• Standards in der Arbeit / Aus- und Weiterbildungsangebote
• Awareness als Berufsbild – Verhältnis zu Securityarbeit – Organisation
• Faire Bezahlung für Awareness-Arbeit – Durchsetzung und Vermittlung
• Repräsentanz und Austausch
Diese und weitere Fragen wollen wir nach einen kurzen Input gemeinsam diskutieren und möglichst konkrete Ergebnisse festhalten.
Podiumsdiskussion
Am 09.11.2019 um 18 Uhr lädt der Initiative Awareness e.V. Betroffenenverbände und Kulturveranstalter*innen in den Grünen Saal der Schaubühne Lindenfels zu einer Podiumsdiskussion ein. Es wird der Frage nachgegangen, wie für Betroffene von Diskriminierung für mehr Sicherheit im Nachtleben gesorgt werden kann und welche Rolle dabei verschiedene
Awareness-Konzepte spielen.
Eine ausgelassene Party erleben oder sich bei einem Konzert von der stressigen Arbeit erholen: Für viele gehört das Nachtleben fest zum Alltag. Leider gilt dies auch für sexualisierte Gewalt oder Diskriminierungen, die viele Besucher*innen von Kulturveranstaltungen erfahren müssen. In Ferropolis, nicht unweit von Leipzig, beendete ein Security-Mitarbeiter auf dem Splash-Festival 2019 frühzeitig seine Arbeit, nachdem er rassistischen Übergriffen von seinen Kolleg*innen ausgesetzt war und die Festival-Leitung darauf keine angemessene Reaktion zeigte. Zudem wurde einer der eingeladenen Künstler wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine 19-Jährige Festivalbesucherin angeklagt.Meist reagieren Veranstalter, wenn überhaupt, erst nach vehementem Druck der Öffentlichkeit. Kampagnen wie „Luisa ist da!“ des Frauennotrufs Münster, welche bis zu 50 Städte adaptierten, oder das Panama-Projekt von FKP Skorpio (Organisation Highfield Festival) erreichten weiträumig
mediale Aufmerksamkeit. „Das Panama Projekt oder die „Luisa ist da!“-
Kampagne sind ein guter Start. Bei Diskriminierung zwischen Gästen, Mitarbeitenden oder Künstler*innen greift es allerdings nicht. Es braucht umfassendere Maßnahmen.“, so Alexandra Vogel von der Initiative Awareness.
Es diskutieren:
Ann Wiesenthal (Autorin des Buches „Antisexistische Awareness. Ein Handbuch“),
Beccs Runge (Autonome Awareness Leipzig),
Hussain Morad (Initiative Awareness e.V., Untersuchung rassistischer Einlasskontrollen)
Kordula Kunert (IG Livekommbinat, IfZ)
Katherin Arendt (Clubcomission Berlin)
Yasemin Said (Moderation)
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des ersten bundesweiten „Awareness-Kongress“ vom 08.-10.11.2019 in Leipzig statt, zu dem über 70 Teilnehmende aus verschiedenen Institutionen, Vereinen und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet werden. Awareness ist als Antwort auf Gewalterfahrungen ein noch weitgehend unbekannter Begriff. Er meint nicht nur Achtsamkeit im Umgang mit Betroffenen von Gewalt und Diskriminierung, sondern auch weitreichende Strategien der Diskriminierungs- und Gewaltprävention.Die Tagung und die Podiumsdiskussion werden von der Initiative Awareness e.V. veranstaltet. Der
Verein setzt sich für eine Vernetzung von Awarenessgruppen ein, bietet Weiterbildungen für von Veranstalter*innen und Akteure im Veranstaltungskontext an und stärkt das Thema der Anti-Diskriminierungsarbeit im Kongress Veranstaltungskontext. Die Podiumsdiskussion ist für alle geöffnet, der Eintritt ist gratis.
Rollenspiele
Praxisnahes Situationstraining in Form von Rollenspielen
Miriam Hecht
Wie führe ich ein gutes Betroffenengespräch? Was mache ich auf der Party, wenn es einen Vorfall gegeben hat? Wie kann ich an Aggressor*innen herantreten? Je nach Bedarf der Gruppe üben wir verschiedene Situationen und besprechen was gut funktioniert und was nicht.
Dies war ein praxisorientierter Workshop und er enthält daher keine Dokumentation.
Raus aus dem Partykontext
Raus aus der Blase II:
Wie Awareness-Konzepte auf andere Kontexte übertragbar sein können am Beispiel Fußball
Paula Scholz
Auf dem Weg zum Spiel, in den Fankurven, VIP-Logen, auf Bannern oder in Gesängen – im Fußball als Zuschauer*innensport begegnen uns immer wieder Sexismus und sexistische Übergriffe. Über Awareness im Fußball zu sprechen, ist längst überfällig. Was ist das Spezifische am Fußball, was sind Herausforderungen bei einem Awareness-Konzept in diesem Feld und wo liegen die Schwierigkeiten?
, was sind Herausforderungen und Schwiergkeiten in der Übertragung eines Awareness-Konzeptes in andere Felder?
Protokoll 
Klassismus
Klassismus:
Diskriminierungserfahrungen im Veranstaltungskontext und Gegenstrategien
AwA_wien
Was passiert dadurch das Menschen aus verschiedenen sozioökonmoischen Schichten in Gruppen zusammenkommen und gemeinsam Sachen organisieren? Wie wirkt sich das auf Veranstaltungen aus? Wo passieren dadurch, dass Menschen unterschiedliches oder kein Einkommen haben, Ausschlüsse? Wie kann Beteiligung und Zugang für möglichst Viele erreicht werden?
Diese und andere Fragen besprechen wir gemeinsam und schauen, was sich an Handlungsstrategien und Umgangsmöglichkeiten findet.

